Kunstgelenke - Prothese-Innovationen für Schulter, Hüfte, Knie

 

Während man zu Beginn der Prothetik (künstlicher Gelenksersatz) nur geringe Fortschritte erzielte, hat sich die Qualität der Kunstgelenke in den vergangenen Jahren in grossen, innovativen Sprüngen entwickelt.

 

 Dr. med. Matthias Schmied

Dr. med. Matthias Schmied

Obwohl der heutige Zufriedenheitsgrad mit 90% sehr hoch bemessen ist, ist die Forschung bestrebt durch revolutionäre Technik und neuen Erfahrungswerten die Qualität stetig zu verbessern. Besonders fortschrittliche, minimal-invasive Operationsmethoden in den Bereichen Schulter-, Hüft- und Kniegelenk haben viele Vorteile für die Betroffenen.

Publikusvortrag: 22. Mai 2018 (18:00 19:00) Privatklinik Bethanien

Unsere Belegärzte Dr. med. Matthias Schmied, Dr. med. Philipp Frey und Dr. med. Stephan Plaschy, äusserst erfahrene Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, bieten in diesem Vortrag einen Überblick über die neuste Generation von Kunstgelenken. Ihre Praxis «Arthrose Clinic Zürich und Sport Permanence» befindet sich in den Räumlichkeiten der Privatklinik Bethanien


 Publikumsvortrag mit Schulter-Experte Dr. med. Philipp Frey

Publikumsvortrag mit Schulter-Experte Dr. med. Philipp Frey

Rückblick

Der Vortrag hat vor einem gefüllten Saal mit der Aussage begonnen, wie häufig künstliche Gelenke heutzutage sind und wie erfolgreich sie mittlerweile eingesetzt werden können. Bereits nach 3 Monaten können Patientinnen und Patienten schon verhältnismässig gut ihrem gewohnten Lebensrhythmus nachgehen.

Seit Anbeginn der Prothetik (künstlicher Gelenksersatz) zu Beginn des 20. Jahrhundert ist man bemüht möglichst optimale Lösungen für den Gelenksverschleiss anzubieten. Wie so vieles in der Wissenschaft, wurde die Orthopädie durch einzelne Pioniere geprägt, die mit teilweise umstrittenen Methoden wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, die zu dem heutigen Wissensstand und modernen Technologien massgeblich beigetragen haben. 

Ein relativ modernes Verfahren und eine grosse technische Errungenschaft ist die Nutzung von Patienten spezifischen Instrumenten (PSI). Diese werden individuell mit Hilfe von 3D Visualisierungs Programmen erstellt. Dank ihnen kann der Operateur die richtige Positionierung der Prothese evaluieren und die passende Prothese auswählen. Der ganze Operationsablauf kann ebenfalls vorgängig in 3D geplant werden und somit Risiken abgeschätzt. 

Die Simulation eines normalen Bewegungsablaufes ist der Schlüssel zu einer gut sitzenden Prothese. Sie muss den natürlichen Bewegungsablauf unterstützen und darf auf keinen Fall hinderlich sein. Dies wird schon während der Operation simuliert und getestet.

Source: Klinik Bethanien